Kategorie Lesen

Annemarie Selinko. Désirée (1951)

Bezaubernder historischer Roman in Tagebuchform: Die Tochter des Marseiller Seidenhändlers Clary berichtet aus ihrem Alltag um 1800 – zu diesem Alltag gehören allerdings Napoleon und später die schwedische Königinnenkrone. Gerade habe ich diesen Roman wieder gelesen – zum wie vielten Mal kann ich leider nicht sagen. Dieses Buch hat für mich persönlich eine große Bedeutung, […]

Lisa-Maria Seydlitz. Sommertöchter (2012)

Juno erfährt aus einem geheimnisvollen Brief, dass sie scheinbar ein Haus in der Bretagne geerbt hat, von dem sie bisher nichts wusste. Auch ihre Mutter will nicht über das Haus reden – doch sie gibt Juno die Schlüssel mit, als sie beschließt, dem Geheimnis des Häuschens auf den Grund zu gehen. In der Bretagne lernt […]

Mamen Sánchez. Die schönste Art, sein Herz zu verlieren (2013)

Der englische Verleger Marlow Craftsman erscheint im Büro des Madrider Inspektor Manchego, um seinen Sohn Atticus als vermisst zu melden. Atticus war vor einigen Monaten nach Madrid gekommen, um die Redaktion einer Literaturzeitschrift aufzulösen, die dem Verleger zu große Verluste einbrachte. Kurze Zeit später war er spurlos verschwunden. Jetzt soll Manchego ihn finden, doch er […]

Dörte Hansen. Altes Land (2015)

Gerade noch in 2015 begonnen, hat mich der Roman schon nach den ersten Sätzen in seinen Bann gezogen. Einer dieser Romane, in denen man jeden einzelnen Satz genießen kann, und bei denen man zutiefst bedauert, dass sie irgendwann zu Ende gehen müssen. Lesegenuss in einer klaren Sprache und mit wunderschönen Bildern, intelligent und getragen von […]

Viveca Sten. Mörderische Schärennächte (2011)

Nachdem er seinen letzten Fall beinahe nicht überlebt hätte, ist Thomas Andreasson gerade erst wieder in den Dienst zurückgekehrt, als er zum Einsatz gerufen wird: der Psychologie-Student Markus Nielsen hat sich in seinem Zimmer erhängt. Auf den ersten Blick ein Selbstmord. Doch Markus Mutter kann nicht daran glauben und bittet Andreasson, den Tod ihres Sohnes […]

Delphine de Vigan. Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin (dt. 2010)

Mathilde, Witwe mit drei Söhnen, fährt am 20. Mai wie jeden Tag quer durch Paris zur Arbeit und später wieder zurück. Thibault ist als Arzt der Urgence Médicale jeden Tag auf den Straßen von Paris unterwegs, fährt von einem Patienten zum nächsten. Zwei Menschen kurz vor dem Zusammenbruch, verwundbar, längst verletzt. Mathilde arbeitet in einem […]

Christiane Neudecker. Sommernovelle (2015)

Zwei fünfzehnjährige Mädchen verbringen zum ersten mal zwei Wochen fern von zu Hause, ohne Eltern. In der Vogelstation auf der Nordseeinsel wollen sie helfen die Welt zu retten. Eine Spur von jugendlichem Größenwahn führt sie auf die Insel, der Wunsch auch nach Freiheit, nach Ablenkung von den existentiellen Sorgen daheim. Es ist der Sommer vor […]