Kategorie Literatur

Dörte Hansen. Mittagsstunde (2018)

Die Mittagsstunde war immer heilig, in dem Dorf in der Geest, von dem dieses Buch erzählt. Doch natürlich gilt das längst nicht mehr, mit allen Veränderungen im Dorfleben und im Gefüge der Dorfbewohner ist auch die heilige Ruhe der Mittagsstunde untergegangen. Nach vielen Jahren in Kiel, als Dozent an der Uni, kehrt Dr. Ingwer Feddersen […]

Anna Quindlen. Unsere Jahre in Millers Valley (dt. 2017)

Mary Margaret Miller erzählt von den Jahren ihrer Kindheit, die sie in Millers Valley verbrachte – das damals schon dem Untergang geweiht war: Es musste dem Wasser eines Stausees weichen. Doch bis es so weit war, spielte sich hier typisches amerikanisches Landleben ab. Mary Margaret, genannt Mimi, wächst in den ländlichen USA auf. Sie ist […]

Anne Tyler. Digging to America (2006)

Zwei Paare aus Baltimore adoptieren zwei kleine Mädchen aus Korea – und künftig wird an jedem 15. August gemeinsam eine „Arrival Party“ gefeiert. Die Familien freunden sich an und setzen sich auseinander, mit sich selber, mit den anderen, mit dem Dazugehören und dem Fremdfühlen. Am 15. August 1997 beginnt auf dem Flughafen von Baltimore die […]

Kristine Bilkau. Eine Liebe, in Gedanken (2018)

Eine Mutter stirbt, eine Tochter – auch sie Mutter einer Tochter – bleibt zurück. Die Ich-Erzählerin trauert und erinnert sich, rekonstruiert die Liebesgeschichte, die das Leben der Mutter bestimmte. Und findet auf unerwartete Weise Trost über den Verlust der Mutter und im Hinblick auf ihre eigenen Ängste vor Einsamkeit und Alter. Neben der Trauer um […]

Kate Atkinson. Life After Life (2013)

Ursula Todd lebt ein Leben nach dem anderen, immer wieder erhält sie eine neue Chance, es besser zu machen, Fehler zu umgehen, ihren eigenen Tod zu vermeiden. Wie wäre es wohl, so viele Versuche zu haben, bis das Leben „richtig“ ist, bis man mit allem zufrieden sein kann? Darüber hat Kate Atkinson diesen wunderbaren Roman […]

Juli Zeh. Unterleuten (2016)

2016 überboten sich Kritiker und Leser mit Lobeshymnen über Juli Zehs Roman Unterleuten … Ein Hype oder ein Roman mit Substanz? Ein Dorfroman – kann er die städtischen (Möchtegern-) Intellektuellen längerfristig begeistern? Es scheint so. Unterleuten ist ein kleines Dorf im Nirgendwo von Brandenburg. Infrastruktur gibt es nicht, Berlin ist verdammt weit weg, nicht nur […]

Jan Böttcher. Das Kaff (2018)

Was ist Heimat? Wo liegt sie? Dort, wo man herkommt, wo die Wurzeln sind, die Familie? An dem Ort, zu dem man eine emotionale Bindung spürt? Architekt Michael Schürtz kommt nach Jahren in Berlin für einen Auftrag zurück in „das Kaff“, in dem er aufwuchs, aus dem er einst geflüchtet war. Zuerst voller Ablehnung nähert […]