Meg Cabot. She went all the Way / Perfekte Männer gibt es nicht (dt. 2009)

Cabot, Meg. 2002. Perfekte Männer gibt es nicht (157x250)Wer für dieses Cover verantwortlich ist, will ich lieber gar nicht wissen – es hat jedenfalls absolut gar nichts mit der Handlung des Romans zu tun! Die spielt nämlich in Alaska, hauptsächlich draußen in Eis und Schnee, und bietet alle Zutaten für ein paar Stündchen perfekter Unterhaltung.

Drehbuchautorin Lou Calabrese ist auf dem Weg zu den Dreharbeiten ihres neusten Werkes in Alaska, um den Regisseur davon abzuhalten, eine stillgelegte Mine in die Luft zu sprengen. Dabei hat sie eigentlich gerade genug privaten Kummer. Die Trennung von ihrem Ex-Freund, Barry alias Bruno di Blase, ist noch frisch, aber als er nach zehn Jahren immer noch keine festere Bindung wollte, hatte Lou die Nase voll. Jetzt erfährt sie, dass er Hals über Kopf eine Schauspieler-Kollegin geheiratet hat. Kein guter Tag für Lou.

Jack Townsend, Filmstar und Frauenheld

Es kommt noch schlimmer: die frischgebackene Ehefrau ist eine Ex-Freundin von Lous Intimfeind Jack Townsend, der die Hauptrolle im aktuellen Film spielt. Und der sich ebenfalls an diesem Morgen auf dem kleinen Flughafen einfindet. Die Aussicht, mit Jack gemeinsam zum Ort der Dreharbeiten zu fliegen, stimmt Lou nicht gerade heiterer.

Auftragskiller in der Wildnis

Natürlich geht es dann noch schlimmer: Das Flugzeug entpuppt sich als Helikopter und der Pilot als Auftragskiller! Jemand hat ihn auf Jack Townsend angesetzt. Das kann Lou dann doch nicht zulassen, mit einer Finte überlisten die beiden den Piloten. Allerdings stürtzt der Hubschrauber mitten in Alaskas Wildnis ab. Lou und Jack überleben unverletzt und kämpfen sich durch meterhohen Schnee samt Schneesturm und Blizzard. Als sie schon glauben, dass Rettung naht, wird wieder auf sie geschossen und beide sind auch noch auf der Flucht.

Lou Calabrese, intelligent, eigensinnig und gar nicht zimperlich

Bei dieser Tour durch die Wildnis beweist die hübsche Lou, dass sie kein zimperliches Frauchen ist – schließlich sind ihr Vater und ihre vier Brüder Polizisten. Diese Lou gefällt Jack unerwartet und außerordentlich gut…

Krimi, Liebesgeschichte und Humor

Natürlich spielt die Story fernab jeglicher Realität, aber sie ist sehr flüssig, spannend und humorvoll erzählt. So nimmt man Meg Cabot die extreme Handlung gerne ab. Gekonnt mischt sie Krimi-Spannung mit Flucht durch die Wildnis, Liebesgeschichte mit deutlichen erotischen Szenen und Hollywood-Glamour. Dazu zwei sympathische, gutaussehende und schlagfertige Helden – fertig ist ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen für ein paar Stunden Flucht aus dem Alltag.

Meg Cabot. Perfekte Männer gibt es nicht. München: Blanvalet, 2009. | Original: She went all the Way. New York: Avon Books / Harper Collins, New York, 2002. Übersetzung Eva Malsch.

Weitere Informationen

die Seite zum Roman bei blanvalet | RandomHouse
die offizielle Website der Autorin Meg Cabot
über Meg Cabot bei Wikipedia, inkl. aller Titel (deutsch)
Perfekte Männer gibt es nicht bei LovelyBooks

Weitere Rezensionen

auf Happy End Bücher
auf Steffis Bücherkiste vom 28.9.2009

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